In der agilen Entwicklung werden gern sogenannte user stories (Anwendererzählungen) eingesetzt, um Anforderungen aufzuschreiben. Oft werden diese dann einer einfachen Liste, engl. backlog, aufgeführt und nach Priorität umgesetzt. Jeff Patton schlug vor diese sequentielle Liste in Form einer Karte darzustellen.
Im Beispiel stehen blaue Indexkarten für Funktionsgruppen (engl. features) und gelbe Indexkarten für die user stories zur konkreten Umsetzung. Da kein Team alles auf einmal liefern kann, werden die user stories nach Priorität von oben nach unten angeordnet.
Die Umsetzung erfolgt dann entsprechend der Pfeile in der Grafik von links nach rechts, Zeile für Zeile. Dabei erhält das Produkt mit jedem Durchlauf einen reichhaltigeren Funktionsumfang.
Telenovelas zeigen, was wir in Kundengesprächen nicht sagen können. Das Drama ist gesteigert, aber die Muster sind real.
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